Kaala Knuffl


offen - nicht ganz dicht,                      perfekt unperfekt,
gefühlvoll, neugierig, staunend und   voller Liebe zu den Menschen und der Welt


- Klinik-Clown

- Beerdigungs-Clown
- trauernder Clown

- Clownsauftritte/Walkacts

Der Clown ist mehr als der Spaßmacher im Zirkus oder auf der Bühne

Seine Bezeichnung kommt von "colonus": Bauer, Siedler,Kolonist. Also jemand, der sicheres Terrain verlässt, Regeln durchbricht und immer auf der Suche nach Unbekanntem ist. So gelingt es ihm sich seine eigene kleine Welt zu schaffen und Dinge in neuem Licht zu erfassen.
Er war schon in früheren Zeiten Grenzgänger:
Bei den Indianern gehörte er weder zu den Dorfbewohnern, noch zu den Schamanen und Medizinmännern; obwohl er bisweilen heilsamer für Kranke war.
Im Mittelalter gehörte er weder zum Volk, noch zu den Herrschern. Und doch hatte er eine wichtige Funktion: er war Mittler, jemand der den Spiegel vorhielt und der für die seelische Gesundheit der Herrschenden zuständig war.
Er veränderte die Atmosphäre.

In der Klinik steht er  zwischen dem Personal und dem Patienten, zwischen der Krankheit und den gesunden Anteilen,  und er lenkt den Blick und das Empfinden von der Belastung zur Leichtigkeit.

Auf dem Friedhof betritt er neues Terrain. 
Hier gehört er weder zu den Trauernden noch zu den Celebranten.
Er ist Mittler zwischen dem Tod und dem Leben.
Er verändert die Atmosphäre. Er öffnet durch poetische, vielleicht magische Momente Türen zu Emotionen, Erinnerungen, Gedanken... Er schafft Raum für erleichternde Hoffnung und tiefgehende Bilder, die den Hinterbliebenen in ihrer Trauer Kraft geben können.
Auch darf er Dinge tun, die andere vielleicht nicht dürfen, und kann so Wünsche des Verstorbenen erfüllen und ihn so ernst nehmen.